Seit mehr als 30 Jahren im Dienste einer Idee: Mehr Hingabe!
Das Lucciola-Projekt wird vom gemeinnützigen Verein Interessensgemeinschaft für Angewandte Lebensfreude e.V. (IAL) getragen. Der Verein bildet den rechtlichen und organisatorischen Rahmen, damit Lucciola langfristig, transparent und gemeinnützig entstehen kann.
Dabei verstehen wir den Verein nicht als Mittelpunkt des Projekts. Er ist ein Werkzeug – ein Fundament, auf dem Menschen gemeinsam etwas schaffen können.
Wer sich für Lucciola begeistert, muss kein Vereinsmitglied werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Teil des Projekts zu sein: durch Mitarbeit, Ideen, Veranstaltungen, Direktkredite, Spenden oder einfach dadurch, dass man den Ort mit Leben füllt. Uns verbindet nicht eine Mitgliedschaft, sondern eine gemeinsame Vision.
Woher wir kommen
Das Institut für Angewandte Lebensfreude entstand 1991 in Freiburg im Breisgau. Über viele Jahre war sie dort Teil einer lebendigen Kultur- und Alternativszene und organisierte Konzerte, Theater, Ausstellungen, Workshops und ungewöhnliche Veranstaltungsformate. Ihr Anliegen war es stets, Räume zu schaffen, in denen Kreativität, Begegnung und gesellschaftliches Experimentieren möglich werden – vor allem aber um, wie es damals hiess, „die Wand zwischen Bühne und Zuschauer zu sprengen“. 1994 wurde für das Theaterfestival der Verein Interessensgemeinschaft Angwandete Lebensfreude gegründet.
Einen kleinen Eindruck des künstlerischen Ansatzes gewinnt man hier.
Viele Menschen in Freiburg verbinden mit der IAL bis heute Erinnerungen an eine Zeit, in der Kultur nicht konsumiert, sondern gemeinsam gestaltet wurde.
2026 wurde der Verein neu ausgerichtet. Seine Erfahrungen und seine Gemeinnützigkeit bilden heute die Grundlage für das Lucciola-Projekt.
Warum es den Verein gibt
Wir glauben, dass unsere Zeit neue Formen des Zusammenlebens braucht.
Viele Menschen sehnen sich nach mehr Verbundenheit, nach Orten echter Begegnung und nach Möglichkeiten, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Sie wünschen sich Räume, in denen Kooperation wichtiger ist als Konkurrenz, Vertrauen wichtiger als Kontrolle und Sinn wichtiger als Wachstum um jeden Preis.
Lucciola ist ein Versuch, einen solchen Ort entstehen zu lassen.
Der Verein sorgt dafür, dass diese Vision einen verlässlichen organisatorischen Rahmen erhält. Er verwaltet Spenden und Direktkredite, trägt Verantwortung gegenüber Behörden und Förderern und schafft die rechtlichen Voraussetzungen dafür, dass Menschen gemeinsam gestalten können. Sein Zweck ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie von Bildung, Naturschutz, Gesundheit und internationaler Begegnung – für jetzt und die kommenden Generationen.
Offen statt exklusiv
Vielleicht wirkt der Name Interessensgemeinschaft für Angewandte Lebensfreude auf manche Menschen ungewöhnlich.
Für uns beschreibt er etwas sehr Einfaches: Lebensfreude verstehen wir nicht als oberflächlichen Optimismus, sondern als eine Haltung, die entsteht, wenn Menschen sich verbunden fühlen, kreativ werden, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Zukunft gestalten.
Unser Ziel ist explizit nicht, eine abgeschlossene Gemeinschaft aufzubauen oder einen exklusiven Kreis zu schaffen. Im Gegenteil: Lucciola lebt davon, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Lebenswegen zusammenkommen.
Uns verbindet keine gemeinsame Herkunft, keine Weltanschauung und keine Mitgliedschaft.
Uns verbindet die Idee, dass ein anderes Miteinander möglich ist.