Zum Inhalt springen
Ich spende

FAQ

FRAGEN ZUM PROJEKT und ihre (vorläufigen) Antworten

Es gibt viele Möglichkeiten: du kannst Vereinsmitglied*in werden, du kannst einen Kredit geben, du kannst Besucher*in sein, du kannst Gast sein, du kannst Server*in/ Wwoofer*in sein, du kannst Artist in Residence sein, du kannst Veranstalter*in sein, du kannst Bewohner*in auf Zeit sein. Und alles miteinander kombinieren.

–> zur Seite Mitmachen

Ja, natürlich ist es möglich, einfach nur auszuspannen, die Ruhe und die Schönheit des Ortes sind heilsam. Um dort zu sein, musst du dich einfach mit der Arbeitsgruppe Organisation des Vereins in Verbindung setzen.

Das hängt davon ab, in welcher Rolle du dich dort siehst und zu welchen Zeiten im Jahr du da sein willst.

Wir sind noch in der Findungsphase, aber es wird wahrscheinlich ein gestaffeltes System für eine Tagespauschale geben, um Kosten wie Strom, Wasser und Grundsteuer zu decken. Wer während des Aufenthalts regelmäßig Aufgaben übernimmt, zahlt eine reduzierte Tagespauschale. Umfang, Art und Bewertung der Mitarbeit werden vor Anreise oder beim Check-in gemeinsam festgelegt. Die Pauschale sinkt je nach Umfang der vereinbarten Mitarbeit bis auf null, wenn ein definierter Beitrag geleistet wird.

Die Interessengemeinschaft Angewandte Lebensfreude ist 1994 gegründet worden vom Künstlerkollektiv Institut für Angewandte Lebensfreude (hier gibt es einen kleinen Eindruck der Veranstaltungen https://youtu.be/JSUJA7yiCZQ?si=Mc5B3obTd6oc9DkE). Der Verein hat in den letzten Jahren vor allem andere Künstler unterstützt und ist jetzt mit neuem Vorstand und fast 30 Neumitgliedern die rechtliche Organisationsform des Allmende-Projekts Lucciola. Es steht für nachhaltiges und gemeinschaftsorientiertes Leben, für Raum für Kunst und Kultur und generationsübergreifende und internationale Zusammenarbeit. Es verbindet ökologische Bewirtschaftung, gemeinschaftliches Gestalten und kulturelle Vielfalt in einem inspirierenden Umfeld.

Nein, du kannst alles mitmachen, nur für den Kredit müsstest du Vereinsmitglied*in werden. Du kannst uns aber auch über Spenden und andere Möglichkeiten unterstützen.

Du füllst diesen Antrag aus und schickst/mailst ihn unterschrieben an uns zurück, dann bekommst du schnell eine Rückmeldung. Der jährliche Mitgliedsbeitrag des IAL e.V. beträgt 20.- Euro.

Wir denken an ein dreistufiges Modell:

Mitglieder*innenversammlung für Satzung, Jahresabschluss, Vorstandswahlen, große Investitionen und Richtungsentscheidungen.

Lucciola-Rat für operative Themen, z. B. Hausregeln, Belegung, kleinere Ausgaben, Konfliktklärung.

Arbeitskreise für konkrete Bereiche wie Belegung, Baugruppe, Programm, Landwirtschaft, Vermietung.
Wir trennen zwischen großen Grundsatzentscheidungen und laufenden Alltagsentscheidungen.

  • Grundsatzfragen: Leitbild, Satzung, größere Finanzierungen entscheidet die Mitglieder*innenversammlung
  • Mitwirkungspflichtige Themen: Regeln für Aufenthalt, Mitarbeit, Beitragsmodelle — entscheidet der Lucciola-Rat, aber mit Rückkopplung an Mitglieder.
  • Tagesgeschäft: Hausbetrieb, Landwirtschaft, Programm, Belegung, kleine Anschaffungen — entscheidet ein Arbeitskreis oder der Vorstand.

 

Lucciola wird dem Verein gehören und damit den Mitglieder*innen.

Videos und jede Menge Bilder findest du in der Galerie.

Vor dem 30.11.2026: Setz dich einfach mit uns in Verbindung. Wir geben Tipps zur Anreise und können auch den Kontakt zum Makler machen, auf dass du ggf. einen Schlüssel kriegst. Möglicherweise ist sogar jemand von uns gerade vor Ort.
Nach dem 30.11.2026: melde dich bei uns und du kannst, wenn gerade niemand dort ist, unter bestimmten Bedingungen einen Schlüssel bekommen.

Nein. Die Belegung wird über den jeweiligen Arbeitskreis geregelt und es kann gut sein, dass zu bestimmten Zeiten Menschen Vorrang genießen, die ein Projekt oder eine bestimmte Arbeit verrichten wollen.

Die Finanzierungsmöglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft und entschieden, der Charakter des Allgemeinguts soll unbedingt erhalten werden.

Die Rückzahlung der Kredite hängt davon ab, welche Modelle für die Finanzierung des Projektes schlussendlich entschieden werden. Neben den Direktkrediten sind dies Spenden/ Crowdfunding, Zuschüsse/ Fördermittel, wirtschaftliche Geschäftsbetriebe wie z.B. Seminarbetrieb. Für die Rückzahlung in den ersten Jahren wird es darum gehen, neue Kreditgeber*innen zu finden, um alte Kredite abzulösen, ein Modell, wie es in anderen Projekten erfolgreich praktiziert wird.

 

In diesem Video gehts ab 1:08 min um die Rückzahlung der Kredite:

Wenn das Projekt nicht an den Start geht, also wir das Haus und Grundstück nicht kaufen können, dann dürfen wir  die Spenden bei betterplace für unsere satzungsgemässen Ziele verwenden. Falls die Mitglieder*innenversammlung entscheidet, dass das Projekt abgebrochen wird und wir keine anderen Projekte starten, die unseren Zwecken der Förderung von Kultur, Bildung, ect. entsprechen, dann werden wir das Geld von betterplace nicht abrufen und betterplace setzt die Spenden dann für ihre steuerbegünstigten, satzungsmäßigen Zwecke ein. Mehr hier

Stand jetzt, also 2026 könnten dort max. 8-10 Menschen gleichzeitig sein, mit Nutzung der Außenflächen über Zelte und Tiny Häuser werden es mehr sein können, so könnten sicherlich 16 Menschen sich gleichzeitig aufhalten. Bei Projekten oder Seminaren könnten auch die externen Unterkünfte in der Nachbarschaft genutzt werden.

Es gibt Platz zum Aufstellen von ein bis zwei Tiny Häusern. Wie das im Detail weitergeht, wird noch entschieden werden müssen.

Die beiden angrenzenden Grundstücke sind unbebaut und werden dies bleiben. Das Haus ist von der Straße und den entfernteren Nachbarn nicht einzusehen. In diesem Teil des Ortes leben ohnehin nur ca. 4 Menschen, der Rest der Häuser wird entweder selten oder gar nicht genutzt. Zu dem übernächsten Nachbarn mit der Agricultura gibt es schon einen Kontakt. Grundsätzlich haben wir den Eindruck gewonnen, dass wir mit unserem Projekt willkommen sind. Wir freuen uns auf mehr guten Kontakt mit den Menschen dort und hoffen, sie auch in Bälde zu uns einladen zu können.

Es gibt einen Garten mit ca. 150 qm, der bis auf das letzte Jahr immer bewirtschaftet wurde, die Bewässerung erfolgt über eine Leitung aus dem Bach. Ansonsten ist das Gelände terrassiert und bis vor Jahrzehnten wurde Weinbau betrieben, inzwischen gibt es nur noch einen ca. 180 qm großen Olivenhain und ein paar Obstbäume. Das Land liegt an einem Südwesthang. Es gibt viele Möglichkeiten und noch viel Arbeit.

Es ist sehr still und naturnah, weder Autos, noch der Zugverkehr in Moneglia sind zu hören. Das Haus liegt fast am Ende einer Sackgasse.

Zu Fuß sind es 20 Minuten, mit dem Auto oder Bus ca. 15 Min.

Von Freiburg aus sind es, wenn man nachts fährt, ca. 7 Std. mit dem Auto, mit dem Zug kann man 8-9 Std. je nach Verbindung rechnen. Wenn man fliegen muss, ist es am besten, nach Mailand zu fliegen, von dort aus fährt der Zug fast stündlich. Von Genua aus ist die Verbindung über die herrliche Küstenstrecke mit dem Zug ca. 45-60 Min mit 20-28 Verbindungen täglich hervorragend. Mit dem Auto dauert die 60 km ca. 50 Minuten.

Moneglia und auch der Ortsteil Littorno, wo Lucciola liegt, sind wunderbar per Zug und Bus zu erreichen. Es gibt einen Bahnhof in Moneglia uns in Littorno eine Bushaltestelle (Busverbindung aktuell 4x täglich).

Während der Hauptsaison ist es in Moneglia vergleichbar zu anderen Küstenstädtchen am Meer voll, es ist allerdings lange nicht so überfüllt wie in den Gemeinden der benachbarten Cinque Terra oder Richtung Genua z.B. Sestri oder Portofino. Ein Vorteil sind die seit März 2025 geschlossenen Straßentunnel zu den Nachbargemeinden am Meer, seitdem kommen deutlich weniger Tagestouristen.

Es gibt im Ortsteil Littorno zwei Appartments, die vermietet werden und die wir auch schon kennengelernt haben. Dann gibt es ca.15 Minuten entfernt den Campingplatz Le Grigue, der neben Stellplätzen für Zelte auch einzelne Appartements/Zimmer und Hauszelte vermietet. Unten in Moneglia gibt es zahlreiche Unterkünfte und mehrere Campingplätze.

Das Haus liegt auf einem Kamm, so dass es von Starkregen kaum betroffen sein wird, die Vegetation muss weiter gepflegt werden, so dass es nicht zu Hangabrutschungen kommen kann, allerdings ist es in den letzten 7 Jahren trotz der fehlenden Bewirtschaftung des Grundstücks nicht zu Rutschungen gekommen. Was die Hitze angeht, so ist es merklich kühler als am unweit gelegenen Meer, da das Haus 200 Meter höher liegt und es einen abendlichen kühleren Wind von den Hängen gibt. Natürlich ist es über die Sommermonate tagsüber sehr heiß und der Klimawandel wird dieses Problem verschärfen.
Was die Waldbrandgefahr angeht, so gibt es ein mittleres, in Extremjahren auch hohes Risiko von Waldbränden. Der Küstenapennin ist mit Macchia, Pinienwäldern und Buschwerk bewachsen und die Region Ligurien weist generell eine starke Reliefenergie mit wenig flachen Flächen auf, was Feuerausbreitung bergauf begünstigt und den Zugang für Einsatzkräfte erschwert. Lucciola selber liegt jedoch gut durch die Kammlage und folgende Maßnahmen können das Risiko minimieren: Niedrig brennbare Zone schaffen, also kurze, gepflegte Vegetation, keine hohen Büsche direkt an Fassade, Dach oder Terrassen. Wenn wir die Flächen extensiv nutzen (Oliven, Weinbau, Obst, Wiesen), kann das gleichzeitig „Feuerbremsen“ und Nutzung verbinden, solange kein dichtes Dorn-/Buschdickicht entsteht. Gemüse-/Ackerflächen, gemähte Wiesen, terrassierte Bereiche, in denen regelmäßig gearbeitet wird, werden so zu natürlichen Pufferzonen.

Ich will über Lucciola informiert bleiben!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung